Windschutz für die Terrasse – Diese Möglichkeiten gibt es

Um die Terrasse vor Wind zu schützen gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Die Entscheidung hängt letztendlich von verschiedenen individuellen Faktoren ab. Je nachdem ob die Terrasse auch für Blicken oder Verkehrslärm geschützt werden soll, hängt die Entscheidung für den passenden Windschutz am Ende von verschiedenen individuellen Faktoren ab.

Grundsätzlich gibt es aber die folgenden Möglichkeiten eine Terrasse vor Wind zu schützen:

  1. Pflanzen
  2. Markisen
  3. Glas / Plexiglas
  4. Holzzäune
  5. Mauern
  6. Mobiler Windschutz

Mit einem Windschutz für Terrasse und Balkon ist man nicht länger vom Wetter bzw. dem Wind abhängig und kann sich gleichzeitig von störenden Blicken der Nachbarn oder intensiver Sonnenstrahlung schützen.

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Planzen als natürlicher Windschutz

Planzen sind eine sehr gute Lösung um einen natürlichen Windschutz für die Terrasse zu haben. Besonders Heckenpflanzen wie Oleander sind ein guter natürlicher Blick- und Windschutz. Wichtig ist bei der Auswahl der Hecke darauf zu achten, dass diese Winterfest ist und die Standortbedingungen passen.

Markisen als Windschutz

Markisen gibt es in zahlreichen Varianten für die Terrasse. Als Windschutz bieten sich inbesondere Seitenmarkiesen an. Diese benötigen nur wenig Platz und haben häufig eine Einrollfunktion, so dass bei diese bei wenig Wind einfach eingerollt werden können. Je nach Stoff können Markiesen auch als Sonnen- oder Blickschutz dienen. Bei Sturm oder sehr starkem Wind sollte die Markiese aber vorsichtshalber nicht genutzt werden.

Windschutz aus Glas / Plexiglas

Windschutz aus Glas oder Plexiglas ist vor allem dann zu empfehlen, wenn der Windschutz nur Wind und kein Licht abblocken soll. In der Regel sind die Glas oder Plexiglas-Schieben etwas milchig um auch zusätzlich als Blickschutz zu dienen.

Windschutz aus Glas- und Plexiglas haben allerdings den Nachteil, dass sie nicht vor Sonnenlicht schützen und die Montage etwas aufwändig ist. Dafür wirken sie elegant, sind pflegeleicht und sehr witterungsbeständig.

Holzzäune als Windschutz

Holzzäune können auch für Terrassen ein effektiver Wind- und Sichtschutz sein. Bei einem Holzzaun unbedingt darauf geachtet werden, dass die Pfosten gut im Boden verankert sind, damit sie starkem Wind oder Strum trotzen können. Wichtig ist auch, dasss ein Holzzaun nicht luftdicht gebaut wird, sondern kleine Öffnungen vorhanden sind, damit Luftwirbel vermieden werden.

Bei der Wahl des Holzes wird in der Regel auf Tannen-, Kiefer- oder Fichtenholz zurückgegriffen. Um das Holz wetterfest zu machen, sollte es mit Holzlack oder Lasur behandelt werden.

Mauer als Windschutz

Mauern sind sehr gut als Wind- und Blickschutz für Terrassen geeignet. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass bei der Gestaltung das Material und die Farbe an die Umgebung angepasst wird. Auch die maximale Höhe von 1.80m sollte nicht überschritten werden und im Vorfeld mit dem zuständigen Bauamt und evtl. den Nachbarn abgeklärt werden.

Alternativ zu einer Mauer können auch Gabionen als Windschutz für die Terrasse genutzt werden. Diese mit Steinen gefüllten Drahtkörbe haben den Vorteil, dass sie einen leichten Luftaustausch ermöglichen und so Verwirbelungen vermieden werden können. Bei Gabionen sollte allerdings eine Höhe von 1.50m nicht überschritten werden.

Mobiler Windschutz

Ein mobiler Windschutz ist schnell aufgebaut und verhältnismäßig günstig. Er ist damit ideal für jeden, der sich aufwändige Konstruktionen sparen möchte. Der mobile Windschutz kann im Winter einfach in der Garage oder im Keller verstaut werden und wird nur bei Bedarf auf der Terrasse aufgestellt. Je nach Variante kann ein mobiler Windschutz aus Stoff, Schilf oder Baumbus bestehen. Auch in Mietwohnungen ist ein mobiler Windschutz eine gute Alternative um keine dauerhaften Spuren auf der Terrasse zu hinterlassen.

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