Entfeuchtungsputz

Entfeuchtungsputz, der im Übrigen auch als Sanierputz bezeichnet wird, eignet sich zur Sanierung feuchter oder salzbelasteter Flächen. Zugleich stellt er einen optimalen Untergrund für den später aufgetragenen Oberputz dar. Bei dem Entfeuchterputz handelt es sich entsprechend der DIN EN 998-1 um einen mineralischen Trockenmörtel. Er besteht – je nach Hersteller – aus Zement, mineralischen Zuschlägen und Leichtzuschlägen sowie weiteren Zusätzen. Diese sollen für eine bessere Haftung und Feuchteregulierung sorgen.

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2. Verarbeitung, Anbringung, Kosten

Zuerst muss der Untergrund von Staub, losen Teilen, altem Putz und Ausblühungen befreit werden. Der salzbelastete Altputz ist mindestens bis einen Meter über der Schadenszone zu beseitigen und sofort der Entsorgung zuzuführen. Bei der Verarbeitung wird wie folgt vorgegangen: Zuerst muss der Inhalt mit der vom Hersteller angegebenen Menge Wasser angerührt werden. Dabei ist auf ein gründliches Durchmischen zu achten. Nur so entsteht eine verarbeitungsgerechte Konsistenz. Dem Pulver dürfen keine weiteren Zusätze beigefügt werden. Im nächsten Schritt ist der Mörtel in der angegebenen Stärke aufzutragen. Diese liegt meist zwischen 2 bis 3 Zentimetern. Ist der Untergrund stark saugend, muss zweischichtig „nass in nass“ vorgegangen werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Auftragsdicke der ersten Schicht bei etwa 2/3 der Stärke des Gesamtputzes liegt. Zuletzt muss der Mörtel noch abgezogen werden. Die Kosten für den Entfeuchtungsputz können zwischen 18 und 100 Euro pro 30-kg-Sack liegen. Er ist natürlich auch in kleineren Gebindegrößen erhältlich.

3. Vor- und Nachteile

Entfeuchterputz sorgt nur für das Trocken und Entsalzen der Oberfläche. Das Mauerwerk selbst wird in der Regel feucht bleiben, sofern nicht weitere Maßnahmen erfolgen. Deshalb ist es sinnvoll, das gesamte Mauerwerk erst einmal trockenzulegen, auch wenn dies einige Zeit in Anspruch nimmt und erst danach den Entfeuchterputz aufzutragen. Außerdem sollte vor allem im Kellerbereich auch eine Außensperre angelegt werden, die das Eindringen neuer Feuchtigkeit verhindert. Die Schaffung einer Feuchtigkeitssperre an der Kellerdecke ist ebenfalls sinnvoll, um ein Aufsteigen eventuell vorhandener Restfeuchtigkeit zu verhindern.
verhindern.

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