Wie bepflanzt man Pflanzkübel?

Sollen Pflanzen in große Kübel gesetzt werden, gilt es, einige Aspekte zu beachten. Die Unterschiede zum normalen Umtopfen sind dabei nicht allzu groß. Worauf Sie beim Einsetzen in Pflanzkübel achten sollten, das erläutert der nachfolgende Beitrag.

pflanzkübel

Die Auswahl der Pflanzen

Nicht alle Pflanzen eignen sich für das Einsetzen in Pflanzkübel. Einige von ihnen bekommen im Laufe der Zeit einen sehr großen Wurzelballen und sollten deshalb lieber direkt in die Erde gesetzt werden. Andere wiederum müssen den Winter im Keller, im Treppenhaus oder im Wintergarten verbringen. Gerade dann ist es sinnvoll, sie in Pflanzkübel zu setzen, um sie dann bei Bedarf – beispielsweise unter Zuhilfenahme einer Sackkarre – in ihr Winterquartier und später wieder in den Garten verbringen zu können.

Welche Pflanzen sich für Kübel eignen, erfahren Sie entweder beim Gärtner vor Ort, wo Sie die Pflanzen auch kaufen, oder in den Produktbeschreibungen der jeweiligen Online-Shops. Auch auf Gartenseiten im Internet finden Sie dazu zahlreiche wichtige Informationen über die Bepflanzung.

So sollten Sie beim Bepflanzen der Kübel vorgehen

Befanden sich die Pflanzen bereits in einem anderen Kübel, so sollten Sie jetzt ein Gefäß auswählen, welches mindestens zwei Querfinger breiter ist. Ansonsten wählen Sie ein Modell, in dem der Wurzelballen ausreichend Platz findet, damit das Gewächs nicht bereits nach einem Jahr umgetopft werden muss. Große Pflanzkübel für weitläufige Gärten werden in unterschiedlichen Formen angeboten und sorgen für ein modernes Ambiente in Ihrem Garten.

Beim Setzen der Pflanzen sollten Sie folgendermaßen vorgehen:

  • Stellen Sie sich zuerst alle notwendigen Utensilien bereit. Dazu gehören natürlich die Pflanze, der Pflanzkübel, die Muttererde, eine kleine Handschaufel, Vlies, Gartenhandschuhe, eine mit Wasser gefüllte Gießkanne und eine Sackkarre, die dem Transport des Kübels dient. Bereiten Sie dann auf dem Tisch Zeitungspapier aus, um ihn vor Verschmutzungen zu schützen.
  • Legen Sie auf das Abzugsloch des noch leeren Pflanzkübels eine Tonscherbe, die das Loch vollständig abdeckt. Über diese Scherbe geben Sie nun entweder eine Schicht Blähton oder Kies.
  • Um ein Vermischen des Kieses/Blähtons mit der darüber aufzubringenden Muttererde zu verhindern, sollten Sie über diese Schicht ein Stück Gärtner-Vlies legen. Dieser verhindert ein Vermischen mit der darüber aufzubringenden Muttererde, lässt Feuchtigkeit aber selbstverständlich hindurch.
  • Bringen Sie nun großzügig Muttererde auf und schaffen dabei in Mitte des Pflanzkübels eine Mulde, in die die Pflanze gesetzt wird. Jetzt können Sie in das Loch erst einmal etwas Wasser geben. Das hat den Vorteil, dass die Wurzeln auch in größerer Tiefe schnell mit Feuchtigkeit in Verbindung kommen und dadurch ein noch schnelleres Anwachsen möglich ist.
  • Nehmen Sie nun den Pflanzballen aus dem Topf und lockern die Wurzeln etwas auf. Achten Sie darauf, dass dabei die Wurzeln nicht beschädigt werden.
  • Setzen Sie nun die Pflanze in die Vertiefung und drücken ringsum die Erde etwas an. Füllen Sie sodann die Erde bis etwa zwei Zentimeter unterhalb der Umrandung des Pflanzkübels auf. Das Wurzelwerk sollte dabei vollständig im Erdreich verschwinden.

Wenn gewünscht, können Sie auch um die Hauptpflanze noch einige kleinere Gewächse, beispielsweise Blühpflanzen in unterschiedlichen Farbtönen, setzen. Haben Sie sich beispielsweise für einen Rosenstrauch entschieden, so sind als Beipflanzung Tagetes ideal, verhindern diese in vielen Fällen einen Blattlausbefall des Rosengewächses.

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